Jugendfreizeit in und um Prebelow

Bei schönem Wetter trafen sich junge Christen aus den Bezirken Torgau und Dessau Ende August zu Ihrem schon traditionellen Paddelwochenende in Prebelow.

Dieser Ausflug ist zu einem wichtigen Termin der Jugend geworden. Das lässt sich an den über die Jahre stets steigenden Teilnehmerzahlen erkennen. Und so stand das Planungsteam wieder vor der großen Aufgabe, alle vor Ort unterzubringen.

Neben dem Ankommen am Freitagabend stand zunächst Freizeit, Sport und Spiel auf dem Programm. Weil das letzte Treffen ein ganzes Jahr zurücklag, hatte man sich bis in die frühen Morgenstunden hinein viel zu erzählen. Entsprechend sprach die Müdigkeit aus den Gesichtern am Samstag morgen, denn es ging bereits nach dem Frühstück um 8.00 Uhr in die Kajaks. Nachdem jeder, wieder bei sonnigem Wetter, einen Platz in einem der Kajaks ergattern konnte, führte der Weg raus auf die Mecklenburger Seenplatte. Hier zeigte sich, dass einige den Umgang mit den Kajaks neu lernen mussten. So ging es nach anfänglichen unkoordinierten Fahrversuchen schnell sicher durch die Kanäle über Seen und durch wunderschöne Naturlandschaften hin zu einem Campingplatz. Dort wartete schon das Verpflegungsteam mit belegten Brötchen und Getränken. Diese Stärkung war nach all den Strapazen, die das Paddeln so mit sich bringen, auch dringend notwendig. Gut gestärkt und mit vollem Magen ging es auf den Rückweg. Gemütlich und mit vielen Verschnaufpausen wurde zur Jugendherberge zurück gepaddelt.

Es dauerte einige Zeit, bis alle Kajaks wieder im Hafen waren. Dann wurde es nochmal anstrengend, denn die Kajaks mussten noch gereinigt werden. Einige gingen dann in die wohlverdiente "Waagerechte", während andere ihre Restpower beim Volleyball einsetzten. Diese Trainingseinheit sollte sich am Abend noch bezahlt machen. Denn es stellte sich die Frage, wer dieses Jahr den Bericht über die Jugendfreizeit schreibt. Da jeder schreiben wollte :-) und keine Einigung gefunden werden konnte, wurde das "Los" über ein Volleyballspiel entschieden. Hier machte sich das Training der Torgauer Jugend bezahlt und alle Ablenkungen der Dessauer halfen nicht, sie an ihrem Sieg zu hindern. Knapp geschlagen viel das Los auf die Dessauer - das Ergebnis kann man hier lesen. Der Abend klang am Lagerfeuer mit guten Gesprächen und gemeinsamem Gesang aus.

Am Sonntag ging es wieder früh raus. Frühstücken, Zimmer reinigen und ab zum Gottesdienst nach Mirow. Hier hießen uns der Vorsteher und der Bezirksälteste herzlich Willkommen. Die Predigt beleuchtete das Bibelwort aus Jeremia 29, 11 "Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, dass ich euch gebe das Ende, des ihr wartet". Es wurde deutlich, dass es in der Welt viele verschiedene Wahrheiten, je nach Auslegung gibt. Es gibt aber nur eine richtige Wahrheit aus den Heiligen Geist, in der Gott das Beste für die Menschen will. Es wurde die Frage gestellt, ob Gott mit im persönlichen Leben ist und ob ihm der Platz gegeben wird, den er braucht. Alle haben Gaben von Gott bekommen, diese sollen auch zum Lob Gottes eingebracht werden, so der Aufruf das Bezirksältesten an die Jugend.

Der Jugendchor gestaltete den Gottesdienst mit Gesang und Musik, z.B. mit dem Lied "Laßt uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus!" Priester Döricht, der Vorsteher der Gemeinde, nahm Bezug auf den Liedtext und rief die Jugend auf, im Geist zum Haupt Jesus Christus hin zu wachsen um sich vor fremden Geistern zu schützen.

Nach dem Gottesdienst lud die Gemeinde Mirow die Jugend noch zum Mittagsimbiss ein. Der Bezirksälteste und der Vorsteher tauschten geschwind den Dienstanzug in Freizeitkleidung und stellten sich an den Grill. So ergaben sich noch sehr schöne Momente des Ausklangs mit den fleißigen Mirower Geschwistern. - Vielen Dank für die liebe Aufnahme! Mit vielen schönen Begegnungen und voll schöner Emotionen gehen wir wieder in den Alltag und freuen uns auf die nächste Paddeltour in 2018.