Ein Tag für die Senioren

Es ist ein besonderes Erleben für die „früher Geborenen“, im großen Rahmen Gemeinschaft zu pflegen. Über 130 Senioren folgten der Einladung zum Gottesdienst mit dem Bischof.

„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“

Diese Worte aus dem 1.Petrusbrief, Kapitel 5, Vers 7 dienten als Grundlage für den Gottesdienst in Dessau. Gleich zu Beginn ging Bischof Lothar Petereit auf das Chorlied „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt“ ein und verband damit Erinnerungen an seine Eltern und so manche Lieben, die bereits in der Ewigkeit sind.

Er spannte den Bogen von den Träumen der Kindheit über das Wählen in der Jugendzeit, das Befestigen in den besten Jahren bis hin zum Loslassen am Lebensabend.

  • Jede Zeit hat ihre ganz speziellen Sorgen, in denen der dreieinige Gott seine Hilfe gibt.
  • Die Sorge Jesu, die sich in den Worten zeigt, als er seinen Vater bat: „Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast“ (Johannes 17, aus 24)

Bezirksältester Klaus Koselack und Hirte Lutz Seydler wurden zu Predigtbeiträgen an den Altar gebeten und vertieften zwei weitere Kernaussagen:

  • Das Vertrauen zu Gott darf man nie verlieren.
  • Die Sorge um den Nächsten ist Aufgabe eines jeden Christen.

Im Anschluss an den Gottesdienst fanden sich die Senioren zum gemeinsamen Mittagessen und regen Gedankenaustausch zusammen.

Am frühen Nachmittag führte Priester Torsten Rahne durch ein buntes Programm mit Witz, Historie, Gesang und jugendlichem Schwung.

Evangelist Wernfried Koch gewährte anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Gemeinde Bernburg einen Blick in deren Chronik und berichtete vom Neubau und der Einweihung ihrer neuen Kirche im Mai diesen Jahres.

Mit dem Bezirksältesten Klaus Koselack an der Orgel wurden von den Senioren etliche schöne alte Weisen aus dem alten Gesangbuch intoniert.

Bezirks-Jugendleiter Evangelist Thomas Seydler aus Coswig berichtete zusammen mit Marcel Lein vom MJT 2015. Man konnte spüren, dass es ein besonderes Himmelfahrtswochenende war, welches die Jugend zum Mitteldeutschen Jugendtag im Beisein von Stammapostel Jean-Juc Schneider erlebte.

Mit einer gemeinsamen Kaffeetafel endete der diesjährige Seniorentag bei strahlendem Sonnenschein mit vielen glücklichen Geschwistern, die zwar früher geboren sind, aber bei uns noch nicht zum alten Eisen zählen.

Text & Bilder: FR