Gemeindefest Dessau

Endlich war es soweit: das erste Gemeindefest der Gemeinde Dessau wurde auf dem Gelände der Wasserburg in Rosslau, einem Ortsteil der Stadt Dessau-Roßlau, veranstaltet - ein Meilenstein zur Förderung und Festigung der Gemeinschaft der Geschwister der Gemeinde.

Am 29. August 2009 war es endlich soweit: das erste Gemeindefest der Gemeinde Dessau wurde auf dem Gelände der Wasserburg in Rosslau, einem Ortsteil der Stadt Dessau-Roßlau, veranstaltet - ein Meilenstein zur Förderung und Festigung der Gemeinschaft der Geschwister der Gemeinde.

Schon lange wurde in der Gemeinde der Wunsch nach einer solchen Gemeinschaftsaktion laut, wie man sie von anderen Gemeinden hörte und kannte. Lange Zeit schreckte man vor dem enormen Aufwand der Vorbereitung und Durchführung einer solchen Veranstaltung für unsere große Gemeinde zurück.Schließlich fassten sich zwei Familien ein Herz und begannen mit konkreten Planungen, wie dem Suchen eines geeigneten Geländes sowie eines passenden Termins. Die Entscheidung fiel dann auf Sonnabend, den 29. August.

Unser Veranstaltungsort, das Gelände der Wasserburg in Rosslau, erwies sich ideal für das Fest. Die Burg ist eine aus dem 12. Jahrhundert stammende Wasserburg, die auf den Resten einer slawischen Siedlungsburg errichtet wurde. Funde bei Ausgrabungen verweisen sogar auf germanische Vorgänger aus der Bronzezeit. Äußerlich gut erhalten, wird sie derzeit innen behutsam saniert, was wohl noch etliche Zeit in Anspruch nehmen wird. Wir wollten aber ohnehin unser Fest im Freien begehen.

Das gegründete Organisationsteam hatte mehr als ein Dutzend Helfer aktiviert und Aufgaben konkret verteilt. Die Geschwister der Gemeinde waren aufgerufen, aktiv an der Gestaltung des Gemeindefestes durch entsprechende Beiträge mitzuwirken. Am Einlass hatte jeder einen kleinen Unkostenbeitrag zu entrichten. Als Quittung diente jedem ein kleiner Aufkleber mit der Aufschrift: NAK.Nach dem gemeinsam gesungenen Lied "Eins im Geist und Streben", dem Motto dieses Festes, und einem Gebet eröffnete unser Vorsteher, Hirte Thiel, mit seinen Begrüßungsworten gegen 11.00 Uhr das erste Gemeindefest unserer Gemeinde.

Die von den Teilnehmern mitgebrachten vielfältigen Salate und Kuchen genügten dem leiblichen Wohl überaus. Selbst der von Geschwistern organisierte Getränkewagen bot ein breites Spektrum an Getränken, wie Bier vom Fass, Wasser, Saft, Wein und Sekt und für die Kinder bunte Fassbrause. Für die Mittagsversorgung wurde ein Schwein am Spieß gebraten, das mit Sauerkraut gereicht wurde. Außerdem standen ständig frisch gebackene Brötchen zur Verfügung.

So nahm das Fest seinen Lauf. Neben Essen und Trinken wurden von vielen Geschwistern lustige Erlebnisse, Anekdoten und kleine Sketche vorgetragen. Ballspiele, Tauziehen, Büchsenwerfen und andere gesellige Spiele wurden durchgeführt.

Den Kindern stand diverses Spielzeug wie Hula-Hup-Reifen, Springseile, kleine Fahrräder und Autos zur Verfügung, die auch reichlich genutzt wurden. Eine besondere Attraktion für die Kinder war das Reiten auf einem Pony. Geschwister hatten es mitgebracht. Mit ebenso großer Begeisterung haben unsere Kinder am offenen Feuer Knüppelkuchen gebacken und gegessen.

In einer zum Objekt gehörigen Scheune wurden Bilder von Aktivitäten der Jugend gezeigt, vom Europa-Jugendtag bis zu gemeinsam durchgeführten Ausflügen.Viele Teilnehmer des Gemeindefestes nutzen die Möglichkeiten zum gemeinsamen Plaudern, zum gemeinsamen Singen, zur Beteiligung an den verschiedenen Aktivitäten und zur Burgbesichtigung. So kam bei keinem Langeweile auf.

Mit großer Freude nahmen wir zu vorgerückter Stunde auch noch unseren Apostel Korbien, der ja Mitglied der Gemeinde Dessau ist, in unserer Mitte auf. Er kam gerade von einem Zusammensein mit den Bezirksämtern.

Es schien, dass die Uhr für die meisten an diesem Tag keine Macht hatte. Glücklich und dankbar über das ungetrübte Erlebnis verließ unser Org.-Team bei tiefer Dunkelheit als Schlusstrupp das Gelände.

Ungefähr 160 Festbesucher wurden an diesem Tag gezählt.Der allgemeine Bekundungstenor seitens der Teilnehmer: ein rundum gelungenes Fest.Aller Dank dafür gebührt in erster Linie Gott, unserem himmlischen Vater, der seinen vollumfänglichen Segen bis hin zum passenden Wetter zu diesem Vornehmen geschenkt hat.Der Dank der Teilnehmer gilt aber auch im Besonderen denen, die in unermüdlicher Arbeit Kraft, Mittel und Zeit eingebracht haben, damit ein solch schönes Zusammensein stattfinden konnte. Das Fazit der Geschwister lautet: Im nächsten Jahr muss es wieder ein Gemeindefest geben!

HJ.Z. / Fotos: D.S. / F.R. / S.K.

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