Kinderfreizeit 2009 in Nudersdorf

Mit der diesjährigen Kinderfreizeit des Bezirkes Dessau war ein kleines Jubiläum verbunden: zum mittlerweile zehnten Mal trafen sich die schulpflichtigen Kinder bis zum 14. Lebensjahr zu einer Kinderfreizeit.

Mit der diesjährigen Kinderfreizeit des Bezirks Dessau war ein kleines Jubiläum verbunden: zum mittlerweile zehnten Mal trafen sich die schulpflichtigen Kinder bis zum 14. Lebensjahr zu einer Kinderfreizeit. Am Freitag reisten die Kinder bis 18 Uhr an, um dann noch in Ruhe das Schlaflager aufzubauen. Pünktlich um 19 Uhr wurde die Kinderfreizeit durch den Evangelisten Brauckhoff eröffnet. Besonders begrüßt wurden die Kinder, die dieses Jahr eingeschult wurden und zum ersten Mal an der Kinderfreizeit teilnahmen. Anschließend wurde das Programm für den Abend und den nächsten Tag bekannt gegeben.

Nach diesem offiziellen Teil gab es dann endlich Abendessen: zur Freude der Kinder Nudeln mit roterSoße. Offensichtlich schmeckte es den Kindern so gut, dass man meinen konnte, sie hätten den ganzen Tag noch nichts gegessen.

Mit Einbruch der Dunkelheit begann die Nachtwanderung durch den Wald. Die Organisatoren hatten diese Wanderung gut vorbereitet, "gruseln" war kalkuliert. Glücklicherweise waren die Betreuer dabei. Der Abend klang am Lagerfeuer mit Stockkuchen und gemeinsam gesungenen Liedern aus. Gegen Mitternacht kehrte dann Ruhe ein.

Der nächste Tag begann früh um 7 Uhr. Nach dem Ansturm auf den Sanitärtrakt wurde zunächst das Schlaflager in Ordnung gebracht. Ab 8 Uhr gab es Frühstück mit verschiedenen Sorten Cornflakes, Brötchen, Knäckebrot, Wurst, Käse und Marmelade. Wer bei diesem Angebot nicht satt wurde, war selbst schuld.

Nach einer Stunde begann die Kinderfreizeit. Jede Gemeinde hatte etwas vorbereitet.Die Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt und konnten dann von einer Station zur nächsten ziehen. Es gab Stationen, an denen das Wissen aus Sonntagsschule, Religionsunterricht und Konfirmandenunterricht getestet wurde. Eine besondere Rolle spielte dabei die Zahl 10, es war ja der 10. Kindertag.

An einem Stand konnten die Kinder Musikinstrumente ausprobieren, an einemanderen eine Kirche bauen, Puzzel mit Motiven aus der Bibel zusammensetzen und auf einem Bettlaken einen Handabdruck hinterlassen. Zielsicherheit war an der Station gefragt, an der die Kinder "Wasserbomben" auf ein gemaltes Löwengesicht werfen konnten. Eine ruhige Hand war notwendig, als ein Luftballon "rasiert" werden musste.

Ab 10 Uhr war die Polizei vor Ort. Beamte standen den Kindern für Fragen zur Verfügung. Besonders interessant war eine spezielle Brille, die das Sehvermögen wie bei Alkohol- oder Drogeneinfluss verändert. Glücklicherweise konnte bei einer Probefahrt auf einem Bobbycar nicht viel passieren.

Die Gemeinde Nudersdorf hatte viele Gedanken und Mühen in einen Bastelstand investiert, der von den Kindern, sogar von "großen Jungs" sehr interessiert angenommen wurde. Zum Mittagessen konnte zwischen Bratwurst und frisch gebackenen Waffeln gewählt werden, auch jede Menge gesundes Obst fand sich auf den Tischen.

Als Überraschungsgast besuchte unser Apostel Korbien die Kinderfreizeit und verbrachte die weiteren Stunden des Tages mit den Kindern und deren Betreuern. Nach dem Mittagessen klingelte auf dem Schlosshof ein Auto, das augenblicklich von den Kindern belagert wurde: es war der Eismann. Die Kinder brauchten jetzt etwas Geduld, bis jeder das gewünschte Eis verspeisen konnte.

Als dann alle aufgegessen hatten, versammelte man sich vor dem Schloss. Apostel Korbien richtete noch ein paar Worte an die Versammelten und beendetedie Kinderfreizeit mit einem Gebet. Als Andenken an diesen Tag bekam jedes Kind eineTüte voll mit Leckereien. Die Teilnehmer der Kinderfreizeit hatten zwei wunderschöne Tage erlebt. Ein besonderer Dank gilt insbesondere der Gemeinde Nudersdorf, die mit viel Engagement und guten Ideen maßgeblich zum Gelingen der Kinderfreizeit beigetragen hat.

A.K./W.F. / Fotos: A.K./H.B.

Weitere Fotos: